Neulich sah ich bei einem Bekannten das Spiel „Dwarf Fortress„. Ich war von Anfang an begeistert.

Die Grafik, bestehend aus ASCII-Zeichen, ist nicht Jedermanns Sache. Manche werden sagen: „Das sind doch nur Zeichen“; Andere werden dem entgegnen: „Du musst halt Phantasie haben“.

Es erinnert mit seiner Optik an den Klassiker Nethack. Zwar gibt es den Adventure-Mode, der vergleichbar mit Nethack ist. Das richtige Aufbau-Spiel ist jedoch was ganz anderes: Ein Sandbox-Spiel.

Die Welt wird zufallsgeneriert. Da dauert es schon Mal ein bisschen, bis sie berechnet wird, denn werden Faktoren wie Erosion und Flussverläufe berechnet. Außerdem wird Geschichte geschrieben: 1000 Jahre werden berechnet, Städte entstehen, wilde Tiere und Zivilisationen ziehen durch die Länder und vieles mehr.

Die Aufgabe des Spielers ist, in einen Berg eine Burg zu bauen. Dazu hat man Zwerge, denen man verschiedene Aufgaben stellen kann.
Die Burg muss verteidigt werden, gegen andere Zivilisationen und wilde Tiere. Auch müssen den Zwergen Schlafplätze und Essen und Trinken gegeben werden. Man muss sie, mit Alkohol zum Beispiel, bei Laune halten.
Die Zwerge können verschiedene Arbeiten erledigen. In der Schmiede stellen sie Sachen her, oder gehen manchmal von sich aus Angeln.

Das Spiel bietet sehr viel. Der Einstieg ist aber nicht einfach. Dazu hat mir mein Bekannter einmal ein Wiki und YouTube-Videos empfohlen. Wenn ich die Zeit habe, werde ich wohl auch einsteigen in die Welt der Zwerge und ihrer Abenteuer.

Das Spiel findet ihr hier. Es gibt eine Linux, Windows und Mac-Version.

Für den Einstieg: Wiki

Und die Youtube-Videos hier: captnduck.