Damals war Gaming einfach was anderes. Man traf sich zusammen, um die neuesten Spiele zu spielen, die man gerade zu Weihnachten geschenkt gekriegt hatte oder die man sich mühsam zusammen sparen musste. Als man sie dann endlich hatte, war es oft eine Offenbarung. So war es auch bei Super Mario Bros. 3.

Ich mochte schon die Vorgänger, den ersten Teil, mein erstes Nintendo-Spiele überhaupt, und den 2. etwas komischen Teil, der mir aber auch gefiel. Was ich erwartet habe, weiß ich gar nicht mehr genau. Was ich bekam, weiß ich ganz genau.


Es war ein Abenteuer. Wie man es kannte? Nein, gar nicht. Auf einmal hatte Mario einen Schwanz und was war das für eine Anzeige unten mit dem P. Wenn man rannte lud sie sich auf und dann plötzlich sprang man und … man konnte fliegen! Damit hat nun keiner wirklich gerechnet und die Ausmaße waren groß. Plötzlich war der Himmel voller Geheimnisse. Man konnte nicht nur die Erde und die unterirdischen Tunnel durchstreifen, sondern nun auch den Himmel erreichen. Außerdem konnte man zurück gehen, also nicht nur nach vorne, sondern dort wo man herkam.

Als man das Spiel das erste Mal anschaltete und der Vorhang aufging, sah man das erste Mal, was für eine Show da vor sich ging. Man drückte Start und war nicht wie erwartet in dem ersten Level, sondern auf einer Weltkarte. Das war auch eine weitere Erneuerung, man hatte quasi die Wahl, welchen Level man als nächstes macht. Außerdem gab es auf der Karte spezielle Gebäude, wo man Items bekam oder Mini-Spiele spielte. Man freute sich schon darauf, neue Gegenstände zu gewinnen, manche mit denen man nie gerechnet hatte.

Als man die ersten Level hinter sich gebracht hatte, die ersten Items von Toad bekommen hatte und einige der Mini-Spiele ausprobiert hatte, wurde einem klar, es stand eine lange Reise vor einem. 8 Welten: Man freute sich schon darauf.

Später erst erfuhr man, dass es Flöten gab, die einen direkt in kommende Welten schicken konnten. Doch als man das erste Mal spielte, wusste man nichts davon. Das war einfach eine andere Zeit, in der man über Mund-Propaganda von Geheimnissen erfuhr, wie den Flöten.

Soundtrack: Einfach Super!

Damit war das Spiel eigentlich ziemlich schnell durchzuspielen, wenn man sich alle Flöten holte.  Aber wirklich Spaß
hat es gemacht, wenn man jedes Level nacheinander spielte. Weil man einiges verpasst, wenn man sich gleich in die letzte Welt beamte.

Es gab Kostüme, wie das Froschkostüm, welches besonders vorteilhaft in Wasser-Leveln war, oder das Hammerbrüder-Kostüm, das einen Hammer werfen lies. Der Tanooki-Suit ermöglicht es einem sich in Stein zu verwandeln.

Mit manchen Welten hatte man gerechnet, wie einer Eis-Welt oder Wüsten-Welt. Andere waren so unglaublich, wie die Welt, wo alles groß war. Dies ist auch meine Lieblingswelt.

Das Spiel war ziemlich schwierig und es forderte einiges von einem ab. Aber es machte gerade deswegen Spaß. Wenn man es heute anzockt, ist es genau so gut wie früher. Also für alle die es noch nicht kennen: Es lohnt sich.

-VGStudies